Schiefe korrigieren und mit Leichtheit zur Vollendung

Die Schiefenkorrektur vom Boden

 

Leider sind folgende Probleme viel zu oft die Folgen von mangelnder Geraderichtung und damit verbundener starker Vorderlastigkeit und nicht erreichter Losgelassenheit: Kissing Spins, kurz-lang-kurz-Treten in der Hinterhand, Taktfehler in der Vorhand, Muskelschmerzen, Blockaden in den Wirbelkörpern oder im Kreuzdarmbeingelenk, keine oder nur einseitige Biegsamkeit, ausgeprägter Unterhals, Knieprobleme, Hufrollenprobleme durch Überlastung der Vorhand, usw.

Daher ist das Geraderichten eines jeden Reitpferdes für seine physische und psychische Gesunderhaltung dringend erforderlich. (siehe Schiefenkorrektur vom Boden). Mehr Info unter: www.arr.de.

Diese Longenarbeit mit Kappzaum und ohne Ausbinder dient dazu, die Beweglichkeit und das Gleichgewichtsgefühls des Pferdes zu verbessern. Sie hat einen hohen gymnastischem Wert, verbessert die Schulterfreiheit und richtet das Pferd nahezu gerade. Die Schiefenkorrektur an der Longe hat zum Ziel, über die Kontrolle der Schulterlast die gesamte Oberlinienmuskulatur zu dehnen, den Bereich des Widerristes zu lösen, den Rücken nach oben schwingen zu lassen und damit die Tragfähigkeit und das gleichmäßige Untertreten der Hinterbeine zu erreichen. Durch die Arbeit werden Muskelfunktionen wieder hergestellt, Gelenke entlastet und Schmerzzustände beseitigt (mehr Info unter: www.arr.de). Zusätzlich halte ich es für dringend erforderlich, junge, rohe Pferde vor der Arbeit unter dem Sattel durch diese Longenarbeit vorzubereiten und aufzubauen.

Boden- und Handarbeit

 

Mit der Boden- und Handarbeit möcht ich folgende Dinge erreichen:

  • Herstellen der Vertrauensbasis
  • Lösen von Maulproblemen
  • Verstehen der Zügel- und Schenkelhilfen
  • Verbessern der Biegsamkeit und der Schulterfreiheit
  • Vorbereiten von Lektionen bis zur hohen Versammlung
  • Springen von Hindernissen mit gymnastischem Schwerpunkt

 

Sitzschulung

 

Wie jeder weiss, ist ein geschmeidiger, ausbalancierter Sitz für jede Form der Reiterei Grundvoraussetzung. Aber wie erlange ich ihn?

Inspiriert durch die Lehren von Sally Swift, Mary Wanless und der F.M. Alexandertechnik werden für diesen Zweck Übungsfolgen erarbeitet, die zu einer verbesserten Beweglichkeit, einem guten Balancegefühl und einer angemessenen Körperspannung des Reiters beitragen. Nur eine harmonische Verbindung zwischen Reiter und Pferd kann zu einem losgelassenen Pferd und einer sensiblen Kommunikation führen.

Gymnastische Dressurarbeit


Das Hauptaugenmerk meiner gymnastischen Dressurarbeit liegt auf folgenden Trainingspunkten:
   

  • Hilfengebung: Zügelführung, Schenkel- und Gewichtshilfen richtig verstehen
  • Stellung und Biegung, Muskeldehnung verspannter und verkürzter Muskelpartien, Kontrolle des Schwerpunktes
  • Kontrolle der Schulterlast, Korrektur der natürlichen Schiefe und Vorderlastigkeit
  • Anlehnung, die sensible und sinnvolle Verbindung zwischen Reiterhand und Pferdemaul
  • Trainingsabfolgen in jeder Form von Übergängen und Seitengängen zur Erhöhung der Mobilität und Stabilisierung des Schwerpunktes
  • Herstellen der harmonischen Bewegungseinheit zwischen Pferd und Reiter
  • Versammlung

 

Grundsätzlich steht die Achtung  und der Respekt vor dem Lebewesen Pferd an oberster Stelle!

 

Gymnastische Springarbeit

Zu jeder ganzheitlichen Ausbildung gehört auch die Arbeit über Hindernisse.
Sinnvoll erdachte Trainingsreihen und Sprungfolgen verbessern die Taxierfähigkeit und den Rhythmus im Galoppsprung.
Zusätzlich werden beim Springen die Hinterhand und die Bauchmuskulatur trainiert, sowie die Rücken- und Halsmuskulatur gedehnt.
Korrektes Springtraining ist nicht durch Dressurarbeit ersetzbar. Sie schafft Abwechslung und erhält die Arbeitsfreude unserer Pferde.